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Valves neues Standalone-VR-Headset Steam Frame überzeugt bei Komfort und Performance, doch der Preis von 1.059 Dollar sorgt für Diskussionen.
Valve hat das lang erwartete, eigenständige VR-Headset Steam Frame endlich veröffentlicht und die ersten Reviews treffen bereits ein. Ein gemeinsames Fazit sticht hervor: Das Gerät ist technisch beeindruckend, sorgt aber mit seinem Preis für Diskussionen.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Prozessor | Qualcomm Snapdragon 8 Gen 3 (acht Kerne) |
| RAM | 16 GB LPDDR5X |
| Speicher | 256 GB oder 1 TB UFS, microSD-Kartenslot |
| Display | 2160x2160 LCD pro Auge, 72-144 Hz (144 Hz experimentell) |
| Gewicht | 440 Gramm (gesamtes System), 185 Gramm (nur Core-Modul) |
| Konnektivität | Wi-Fi 7, integrierter Wireless-Adapter, Bluetooth 5.3, USB-C |
| Preis | 1.059 USD (ab 256 GB) |

Fast alle Tester sind sich einig: Das Headset punktet beim Tragekomfort. Jacqueline Thomas von IGN beschreibt das Steam Frame als eines der bequemsten VR-Headsets, das sie je getestet hat. Das geringe Gewicht und die Belüftung, die warme Luft gezielt vom Gesicht ableitet, werden besonders gelobt. James Archer von Rock Paper Shotgun hebt hervor, dass das Gerät viele typische VR-Probleme löst: Die drahtlose Verbindung ist stabil, die Einrichtung unkompliziert, die Controller sind intuitiv und ein Meta-Konto ist nicht mehr erforderlich.
Laut PC Gamer ist das Steam Frame eines der ausgewogensten VR-Headsets auf dem Markt, vor allem im Vergleich zu High-End-Modellen mit Base Station oder schweren Kabeln. Das große technische Highlight: Half-Life: Alyx lässt sich direkt auf dem Gerät spielen, ganz ohne PC-Verbindung. Valve erklärt, dass dies durch die Kombination aus foveated Rendering und Eye-Tracking möglich wird. Was anfangs unmöglich schien, ist jetzt Realität.
Nicht alle Reviews sind durchweg positiv. Kotaku berichtet von Problemen wie Verbindungsabbrüchen über Wi-Fi, zufälligem Bildschirm-Ausfall bei Standalone-Games, Tracking-Schwächen der Controller und Performance-Einbrüchen – teils auch nach Software-Updates. Die Akkulaufzeit wird ebenfalls kritisiert: Bei fordernden Spielen wie Half-Life: Alyx hält der Akku im Standalone-Modus weniger als eine Stunde. Wer länger spielen will, sollte eine Powerbank bereithalten oder per PC-Streaming spielen.
Fast alle Reviews kommen zum selben Schluss: Der Preis von 1.059 Dollar liegt fast doppelt so hoch wie beim Meta Quest 3. Engadget urteilt hart und bezeichnet das Gerät als ein Produkt, das vor fünf Jahren hätte erscheinen sollen – und stellt infrage, ob der hohe Preis in einem weniger dynamischen VR-Markt noch gerechtfertigt ist. PC Gamer empfiehlt das Headset nicht für Einsteiger oder als Upgrade für Quest 3-Besitzer, sondern sieht es als Premium-Gerät für echte Enthusiasten, die Wert auf ein Top-VR-Erlebnis legen.
Das Fazit: Das Steam Frame zählt technisch zu den besten Standalone-VR-Headsets, vor allem in Sachen Komfort und kabellose Flexibilität. Aber der hohe Preis macht es zu einem Produkt für VR-Enthusiasten, nicht für die breite Masse. Für Einsteiger bleibt das Quest 3 die bessere Wahl.
Das Gerät startet ab 1.059 US-Dollar mit 256 GB Speicher.
Ja, das Headset funktioniert eigenständig und kann selbst anspruchsvolle Spiele wie Half-Life: Alyx direkt abspielen – ganz ohne PC-Verbindung.
Bei intensiven Spielen wie Half-Life: Alyx hält die Batterie im Standalone-Modus weniger als eine Stunde. Per PC-Streaming verlängert sich die Laufzeit.
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