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Dank Diablo 4: Lord of Hatred und Overwatch führt Blizzard das Xbox-Studio-Ranking im Geschäftsjahr 2026 an.
In einem Jahr voller Herausforderungen für Xbox hat Blizzard Entertainment eine beeindruckende Erfolgsgeschichte für den Mutterkonzern Microsoft geschrieben. Blizzard-Präsidentin Johanna Faries verkündete in einer internen E-Mail, dass das Studio das Geschäftsjahr 2026 als leistungsstärkste Xbox-Einheit abgeschlossen hat.
Laut Faries war das Geschäftsjahr 2026 das drittumsatzstärkste in der Geschichte von Blizzard. Noch wichtiger: 2025 und 2026 verzeichnete das Studio erstmals seit dem Launch des ursprünglichen Overwatch 2017 wieder ein zweijähriges Wachstum. Faries fasste diesen Erfolg so zusammen: "Diablo 4: Lord of Hatred und Overwatch haben besonders starke Ergebnisse erzielt, und Overwatch verzeichnete das stärkste Quartal seit 2022."
Im April 2026 erschien Diablo 4: Lord of Hatred als zweite große Erweiterung nach Vessel of Hatred. Das Add-on brachte eine neue Region, die beiden neuen Klassen Paladin und Warlock sowie eine erweiterte Story. Selbst Diablo 2: Resurrected, das bereits seit 26 Jahren existiert, erhielt mit dem neuen DLC Reign of the Warlock frische Inhalte.
Auch bei Overwatch gab es grundlegende Veränderungen. Das Spiel verzichtete dieses Jahr auf die "2" im Namen und unterzog sich einem symbolischen Rebranding, begleitet von zehn neuen Helden und zahlreichen Quality-of-Life-Verbesserungen. Mit der Rückkehr des Lootbox-Systems und einem neuen Perk-System ab 2025 begann die Erholung, die schließlich zum stärksten Quartal seit 2022 führte.
Blizzards Aufstieg erfolgte mitten in einer schwierigen Phase für Xbox. Xbox-CEO Asha Sharma hatte vor rund einem Monat einen großen Restrukturierungsplan namens "Xbox Reset" angekündigt, der die Entlassung von rund 3200 Mitarbeitern sowie die Schließung von Studios wie Ninja Theory und Undead Labs vorsieht. Weitere Kürzungen und die unter den Erwartungen gebliebene Performance des Xbox Game Pass sorgten für einen schwierigen Sommer.
Angesichts der schwachen Performance von Call of Duty: Black Ops 7 im letzten Jahr ist Blizzards Führungsrolle weniger überraschend. Es gibt nur wenige Studios, die gleichzeitig drei große Live-Service-Games erfolgreich betreiben; auch wenn World of Warcraft nicht explizit als Wachstumstreiber genannt wurde, sorgt die riesige Zahl an Abonnenten weiterhin für beträchtliche Einnahmen.
Faries kündigte außerdem die BlizzCon am 12. und 13. September 2026 in Anaheim an. Dort werden neue Ankündigungen zu World of Warcraft, Diablo und Overwatch erwartet; laut Berichten könnten auch StarCraft, Mobile-Projekte und Film- oder TV-Adaptionen im Fokus stehen.
Das Wachstum, angetrieben durch die Erweiterung Diablo 4: Lord of Hatred und das stärkste Overwatch-Quartal seit 2022, machte Blizzard im Geschäftsjahr 2026 zum führenden Xbox-Studio.
Das Event steigt am 12. und 13. September 2026 in Anaheim, Kalifornien.
In diesem Jahr wurde das "2" aus dem Namen entfernt, wodurch das Spiel ein Rebranding erhielt; dazu kamen zehn neue Helden und diverse Verbesserungen.
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