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Ein kleiner Schritt für die Menschheit, ein großer Sprung für die Trails-Reihe.
Falcoms Kultreihe Trails (Kiseki) kehrt mit ihrem bislang emotionalsten und ambitioniertesten Kapitel zurück. The Legend of Heroes: Trails beyond the Horizon spinnt nicht nur die über ein Jahrzehnt aufgebaute Erzählung weiter, sondern setzt auch neue Maßstäbe für moderne JRPGs.
Hier ist unser ausführlicher Test zur neuen Morgendämmerung des Kontinents Zemuria:
Trails beyond the Horizon bleibt der berühmten, langsam startenden und dann immer rasanter werdenden Erzählweise der Serie treu. Diesmal führt das Spiel jedoch in die unerforschten, nördlichen Regionen des Kontinents – „jenseits des Horizonts“. Für langjährige Fans bietet es zahlreiche Antworten, für Neueinsteiger einen faszinierenden Einstiegspunkt.
Wie immer schlägt das Herz des Spiels in seinen Charakteren. Der neue Protagonist und sein Team harmonieren perfekt mit legendären Figuren aus früheren Teilen (Estelle, Rean, Van). Die Handlung dreht sich um einen aufkommenden Bürgerkrieg während einer Energiekrise und nutzt das Motiv des „Horizonts“ sowohl geografisch als auch philosophisch. Die Dialoge zwischen den Figuren sorgen für eine lebendige Welt – selbst ein Gespräch mit einem Dorfbewohner kann so befriedigend sein wie eine Hauptquest.
Falcom perfektioniert das mit Daybreak eingeführte Hybrid-Kampfsystem aus Action- und Rundenstrategie.
Tactical Links 2.0: Die Bindungen zwischen den Charakteren lösen nun nicht nur Angriffsunterstützung aus, sondern auch Umgebungsinteraktionen und elementare Kombos.
Erkundung und vertikale Architektur: Im Gegensatz zu klassischen Trails-Teilen sind die Karten nun weitläufiger und vertikaler. Mit fliegenden Reittieren oder Hightech-Fahrzeugen lässt sich Zemuria wie nie zuvor entdecken.
Orbment-System: Die neuen Xipha-Einheiten bieten nahezu endlose Möglichkeiten zur Individualisierung und erlauben jedem Spieler, seinen eigenen Spielstil zu entwickeln.
Falcoms hauseigene Engine ist technisch ausgereift. Die Charakteranimationen, besonders die Gesichtsausdrücke in emotionalen Szenen, sind deutlich flüssiger als in den Vorgängern. Musikalisch liefert das Falcom Sound Team jdk erneut einen unvergesslichen Soundtrack – die Kampfmusik pusht das Adrenalin, während ruhige Stadtmelodien nostalgische Stimmung erzeugen.
Trails beyond the Horizon ist weit mehr als ein JRPG – es ist eine Hommage an Geduld, Freundschaft und Abenteuerlust. Die riesige Spielzeit (über 100 Stunden) mag abschreckend wirken, doch jede Minute dieser Reise ist lohnenswert. Wer storygetriebene, tiefgründige und strategische Abenteuer liebt, sollte sich auf den Weg jenseits des Horizonts machen.
Pluspunkte:
Hervorragende Charakterentwicklung und eine lebendige Welt.
Das Hybrid-Kampfsystem in Bestform.
Epische Momente, die der Seriengeschichte Tribut zollen.
Minuspunkte:
Für Neulinge kann die Vielzahl an Fachbegriffen verwirrend sein.
Einige Nebenquests bleiben klassische „Fetch-Quests“.
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